Auch im Jahr 2026 wird das Programm der Inklusionsschecks fortgesetzt. Das Programm ermöglicht die Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und wird mit 500.000 € vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Letztes Jahr konnten dadurch über 400 Projekte mit einem Volumen von 812.000 € gefördert werden – so viele wie noch nie seit der Einführung 2019.
Guido Görtz, Britta Oellers und Dr. Marcus Optendrenk, Landtagsabgeordnete für den Kreis Viersen, freuen sich, dass das Landes-Programm „Inklusionsscheck NRW“ wieder startet: Ab sofort können Vereine und Initiativen auf der Internetseite des NRW-Sozialministeriums eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro beantragen, um damit ihre Angebote inklusiv zu gestalten. Die Anträge können bis zum 30. September online eingereicht werden.
„Der Ideenreichtum und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sind beeindruckend. Genau diesen Einsatz wollen wir auch 2026 weiter unterstützen“, erläutert Görtz. Oellers schließt an: „Es können Maßnahmen oder Aktivitäten, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen stärken gefördert werden“. „Ziel ist es, Barrieren abzubauen und mehr Teilhabe zu ermöglichen“, ergänzt Optendrenk.
Förderfähig sind zum Beispiel Feste, Publikationen, Ausstellungen oder Seminare. Die Antragstellung erfolgt in einem Online-Verfahren. Alle wichtigen Informationen sowie der Link zur Antragstellung stehen unter der Adresse zur Verfügung: https://www.mags.nrw/inklusionsscheck
Im vergangenen Jahr wurden aus Viersen zwei Aktionen des Special-Fly e.V. für Schwimmen für Menschen mit einer Schwerstmehrfachbehinderung und ein mobiler Snoezelraum mit den Inklusionsschecks gefördert.